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Mein Großvater war ein sehr geschätzter Ausbilder und Lehrer bei den österreichischen Bundesbahnen. Er schulte auf dampfbetriebenen Lokomotiven und blieb immer am Ball und durfte so auch den Schritt zur elektrifizierung miterleben. In meinem Lehrberuf als Tischler bzw. Schreiner den ich mit der Meisterprüfung abgeschlossen habe, war die Wissensvermittlung an neue Generationen von Lehrlingen für mich eine besonders spannende Aufgabe die mir sehr viel Freude bereitetet. Für mich war somit auch der Schritt als Bergführer logisch, mich intensiv mit den Hintergründen und der Weiterentwicklung im Alpinbereich auseinanderzusetzten und an andere weiterzugeben. Ich bin sehr glücklich darüber, dies nun schon seit über 20 Jahren auch so zu leben und verwirklichen zu können. 

 

  • Fachberatung
  • Präsentationen und Ausbildungskonzepte
  • Fachvorträge
  • praktische Umsetzung

 

Mir geht es nun nicht um einen Leistungsnachweis oder eine Visitenkarte, genieße diesen Status. Ich lade zu einem persönlichen Gespräch und entführe dort gerne in mein persönliches Portfolio. 

SAAC Fachberatung, Präsentationserstellung, Ausbildungskonzept, Sicherheitskonzept und Teamkoordination  

Recco Ausbildung und Schulung von Pistenretter in über 100 Schigebieten österreichs vom Bregenzer Wald bis zum Ötscher , Flugrettung ( ÖAMTC, Schenk Air, ARA Flugrettung, Heli Austria und Heli Tirol) , Bergrettunsdienst in Österreich, Bundesheer und Polizei.

Recco Fachberatung im Bereich Schneekunde und Lawinenkundeausbildung.

Ortovox Fachberatung, Safety Academy, Fachhändlerschulungen und Produktentwicklung

FOLGE EINEM WEITEREN KLEINEN AUSZUG ZUM THEMA ALPINAUSBILDUNG MIT STEFAN RÖSSLER

Am 14.11.2017 und 15.11.2017 bin ich in Schladming auf der Planai in der Steiermark. Ich schule Intersport Fachverkäufer aus Wien, Niederösterreich , Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark in Theorie und Praxis auf Ortovox Sicherheitsprodukte. Lawinenverschütteten Suchgeräte, Lawinensonden und Schaufeln so wie der AVABAG sind die zentralen Themen, der jeweils eintägigen Schulungen.

Voller Einsatz in der Praxis. Nur in der praktischen Anwendung kann man seine eigenen Erfahrungen sammeln.

Sondieren mit System.

Schulung und praktische Übungen mit dem LVS Gerät.

AVABAG

Am 09.11.2017 habe ich eine Fortbildung für Bergführer zum Thema Freeride Führungstechnik mit Schwerpunkt Kommunikation, Führungstechnik bei schwierigen Schneeverhältnissen mit schitechnisch stark geforderten Personen und Schnee und Lawinenkunde am Stubaier Gletscher organisiert. Wir arbeiten zu dritt  in einem Stationsbetrieb  um die 24 Teilnehmer abwechslungsreich zu unterrichten. Ich vermittle die aktuelle Interpretation im Bereich Stabilitätstest der Schneedecke und der entsprechenden Dokumentation.

Einblick in die aktuelle Schneedecke auf 2740 m.

Schneeprofilaufnahme.

Dokumentation

Vorbereitung eines Stabilitätstest der Schneedecke.

Von 22.10.2017 bis zum 24.10.2017 organisiere und leite ich in Kooperation mit dem Pistenrettungsdienst des Titlis in Engelberg und RECCO ein Lawinen Übungszenario für die zweite internationale Händlerschulung 2017 /18 der Firma Peak Performance mit Teilnehmern aus der Schweiz, Frankreich und dem Skandinavischen Raum, sowie aus den USA. Das Ziel dieses Ausbildungsblockes im Zuge der Veranstaltung ist den Unterschied der unterschiedlichen Suchtechnischen Möglichkeiten herauszuarbeiten. Insbesondere den Unterschied zwischen der Rettung vor Ort durch die vorhandenen beteiligten Personen und der Organisierten Rettung. Natürlich ist auch das eigene Erfahrungsammeln der Teilnehmer ein wichtiger Bestandteil des Szenarios.

Winterwetter bei der Auffahrt zum Titlis.

 

Von 15.10.2017 bis zum 17.10.2017 organisiere und leite ich in Kooperation mit dem Pistenrettungsdienst des Hintertuxer Gletscherschiegebietes im Zillertal und RECCO ein Lawinen Übungszenario für die erste internationale Händlerschulung 2017 /18 der Firma Peak Performance mit Teilnehmern aus Österreich, Deutschland und mehreren Osteuropäischen Ländern.  Das Bild unten zeigt die Vorbereitungsarbeiten für das Lawinenübungsszenario am 14.10.2017 am Fernerboden.

 

Am 08.06.2017 organisiere und leite ich eine Fortbildung für Bergführer auf der Nordkette. Der Blick auf Innsbruck und in das stille Karwendel sind heute ein Traum. Super Wetter. Super Stimmung. Thema der Ausbildung : Führen am Einzelseilstrang.

Halteversuche mit unterschliedlichen Seiltypen und Seildurchmessern. Wir werkeln auch mit Hyperstatischen Seilen mit sehr geringen Seildurchmessern und testen diese auf die Praxistauglichkeit zum vermeiden von Stürzen.

Aktuelle Techniken zum Ablassen von mehreren Personen am Einzelstrang. Im speziellen besprechen wir das Thema Kanten - und Gewichtsproblematik und die somit entstehenden Belastungen für das Bergseil.

Praktisches Anwenden der vermittelten Seiltechniken und Führungstechniken.

16.01.2017  TIWAG Lawinenausbildung im Küthai in Tirol. Ausbildungskurs für Tiwag Mitarbeiter, die im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit mit winterlichen alpinen Gefahren konfrontiert sind. Ich gestalte den Tag mit einem Theorieteil und Praxiseinheiten im Gelände.

01. bis 03.12.2016 Snow and Safety Conference 2016 in Lech Zürs am Arlberg

In Kooperation mit RECCO organisiere und leite ich im Zuge der Safety Trainings das Lawinen-Notfallszenario mit Mehrfachverschüttung

Bei der Simulation eines Lawinennotfalls mit reellen Ganzkörperpuppen besteht die Möglichkeit, sein eigenes Wissen und Können in Sachen Anwendung der Notfallausrüstung zu testen und aufzufrischen. Simuliert wird der Ablauf der Kameradenrettung mit Mehrfachverschüttung in Kombination mit der organisierten Rettung bis hin zu Schaufelstrategien und Erste-Hilfe für Lawinenopfer.

 

Fortbildung Kurzes Seil für Bergführer

Bericht über die von mir geleitetet und organisierte Fortbildung Führen am Kurzen Seil am 10.06.2016 für Bergführer am Hafelekar hoch über Innsbruck

Bei super Wetterbedingungen hat am Freitag den 10.06.2016 die Fortbildung Kurzes Seil am Hafelekar hoch über Innsbruck stattgefunden. Wir hatten Besuch von Kollegen aus Vorarlberg und Salzburg. Wir konnten uns super austauschen und die vielseitigen Anforderungen zum Thema „ Kurzes Seil“ gemeinsam besprechen und gleich in der Praxis umsetzen. Im Vordergrund stand die Anwendung der unterschiedlichen Techniken im Schnee und Fels. Spannend waren auch die Halteversuche, die uns allen wieder klar aufzeigte, wie wenig Spielraum bei dieser Führungstechnik vorhanden ist und wie wichtig hier das sorgfältige, präzise und vor allem auch respektvolle Arbeiten mit dem entsprechendem pysikalischen Hintergrundwissen ist.

  

Halte und Sturzversuche

Gestaffeltes Klettern mit flexibler Mittelperson

Unterwegs auf einem Felsgrat in einer dreier Seilschaft mittels Seiltransport 

Am 06.10.2012 gestalte ich für die Bergführerkollegen rund um Reutte in Tirol eine Fortbildung und up date zum Thema " Führen am kurzen Seil". Wir begehen dazu gemeinsam den Jubiläumsgrat an der Zugspitze. Perfektes Gelände um an der Führungstechnik zu feilen. Das Ganze bei schönstem Herbstwetter. Ein traumhafter Tag.

Erstellung von Ausbildungs Scripten für den Verband der österreichischen Bergführer

Kurzauszug :

  • Orientierung mit Kompass

IVBV Bergführer Stefan Rössler 2011

Die natürliche Voraussetzung für die Orientierungsarbeit mittels Kompass ist der Erdmagnetismus. Die gesamte Erde wird von einem Magnetfeld umhüllt, das in zwei Pole mündet. Dieses Magnetfeld, wird durch Bewegungen im Erdinneren, genauer durch die Bewegungen zwischen flüssigem Mantel und metallhaltiger Kruste, erzeugt. Alles beweglich magnetische richtet sich nach diesem Magnetfeld aus. Z.B. ein freihängender Stabmagnet an einem Faden dreht sich nach kurzer Zeit in Richtung Pole der Erde. Das physikalische Prinzip dazu, bezieht sich auf die Anziehung von ungleichen Polen ( + und - ).

Für die grundlegenden Orientierungsarbeiten als Bergführer eignen sich am besten sogenannte Spiegelkompasse. Damit kann man einen Punkt im Gelände anvisieren und gleichzeitig die Magnetnadel beobachten, die Kompassdose mit der Gradskala lässt sich dabei entsprechend einstellen.........

  • Führungstechnik ohne Seil  

IVBV Bergführer Stefan Rössler 2010                

In vielen Führungssituationen oder Geländestrukturen ist eine Hilfestellung für den Gast oder die Gruppe als Führungstechnik sehr gut anwendbar. Ebenso sind bewusst gewählte, der jeweiligen Situation im Gelände angepasste Abstände innerhalb der Gruppe Teil der Führungstechniken. In beiden Situationen kommt kein Seil zur Anwendung. Diese Techniken des Führens ohne Seil finden also dort Anwendung, wo auf Seilsicherung, wie etwa von Standplatz zu Standplatz oder Fix oder Geländerseile usw… verzichtet werden kann.............

  • Trittschulung in weglosem Gelände      

IVBV Bergführer Stefan Rössler 2010

Unsichere, ungeübte oder übermüdetet Gäste sind eine Gefahrenquelle für sich selbst, die Gruppe und natürlich auch für den Führer. Einfache methodisch aufgebaute Trittschulungen führen zu einer Optimierung dieser Gefahrenquelle sowie zu einer Qualitätssteigerung von geführten Touren.

in weglosem alpinen Gelände bewegt man sich auf Wiesen, Waldboden, Wurzeln, Felsplatten, Schutt, Schnee,…..

Sicheres, Kräfte sparendes und Körper schonendes Fortbewegen benötigt blitzschnell abrufbare Bewegungsmuster.

Gefordert sind Trittsicherheit und Bewegungsökonomie.............